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Dienstag, 11. August 2020 – 14:15 Uhr
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  Handlung

Die Moderatorin Ángela Vidal begleitet mit ihrem Kameramann Pablo die Nachtschicht der Feuerwehr in Barcelona, um dort eine Folge der Doku-Reihe „Während Sie schlafen“. Die Nacht verläuft unspektakulär, bis ein Notruf aus einem Mehrfamilienhaus eingeht. Ángela und Pablo begleiten die Feuerwehrmänner Manu und Alex dorthin. Im Haus treffen sie neben den Bewohnern zwei Polizisten, die sich über die Dreharbeiten beschweren. Doch Pablo filmt weiter, als in einer der Wohnung eine alte Frau auftaucht, die zuvor schon laut geschrien hat. Mrs. Izquierdo wird aggressiv und beißt einen Polizisten und verletzt ihn schwer. Als der Verletzte nach unten getragen wird, sind die anderen Hausbewohner versammelt. Das Haus wird gerade auf Anweisung der Gesundheitsbehörde von außen komplett abgeriegelt. Drinnen weiß niemand, warum das alles geschieht und schnell werden alle Beteiligten im Haus nervös.

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  Kritik

Der spanische Horrorfilm, dessen Titel an die Aufnahmetaste eines Rekorders erinnert, kombiniert die Erfolgsrezepte von Blair Witch Project und 28 Days Later. Die Parallele zum Hexenfilm ist der Stil mit der Kamera, die Teil der Handlung ist. [•REC] bewegt sich zwischen Found Footage und Mockumentary. Realistisch wirkt der Film auch durch das Wackeln der Kamera. Die komplette Geschichte wird ausschließlich aus der Perspektive dieser einen Kamera gezeigt. Der Kameramann ist nur zu hören, aber nicht zu sehen. Außerdem gibt es keine Filmmusik und keine Rückblenden o.ä (bis auf eine kurze Szene, in der absichtlich und deutlich erkennbar zurückgespult wird). In den letzten Minuten wird das Sichtfeld durch das Kameralicht und den Nachtsichtmodus weiter eingeschränkt.
Die Idee mit der Infektion, die vom Tier auf den Menschen überspringt und dafür sorgt, dass die Infizierten andere Menschen angreifen, erinnert sehr deutlich an das Grundprinzip von 28 Days Later. Bei [•REC] ist es aber keine Pandemie, weil sich das ganze Geschehen in einem einzigen Haus abspielt. Während eine Quarantäne eigentlich Infizierte isolieren und gesunde Menschen schützen soll, sorgt die Absperrung hier dafür, dass viele Beteiligte sterben. Die Schauspieler wurden übrigens bei den Dreharbeiten nur Schritt für Schritt über das Drehbuch informiert und die Szene mit dem herabfallenden Feuerwehrmann kam für sie überraschend, was die Darstellung noch intensiver macht. Die letzten Szenen in der Dachgeschosswohnung verdichten den Horror noch mehr.
Insgesamt sehen wir einen intensiven Film, bei dem der Stil mit der einzelnen Kamera und der begrenzte Raum für besondere Dramatik sorgen. Die Geschichte, die sich am Ende offenbart, wurde später in mehreren Fortsetzungen ausgedehnt.