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Freitag, 24. Februar 2017 – 18:04 Uhr
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Markus Schnitzler

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Markus SchnitzlerMarkus Schnitzler

An diesem Abend haben Sie den Weg zu MSchnitzler2000 gefunden. Ich begrüße Sie auf meiner persönlichen Website und danke Ihnen für Ihr Interesse!

Mein Name ist Markus Schnitzler. Ich bin 37 Jahre alt und lebe in Düren, einer mittelgroßen Stadt in Nordrhein-Westfalen. Ich habe im Jahr 2005 mein Germanistik-Studium erfolgreich mit dem Titel Magister Artium (MA) abgeschlossen. Derzeit arbeite ich als freier Mitarbeiter in der Online-Redaktion, als Texter in einer Internet-Firma und als Nachhilfelehrer. Meine Interessen am Schreiben und Internet habe ich kombiniert und so meine Website erstellt.

Die Themen meiner Website sehen Sie oben im Menü. Eine ausführlichere Vorschau bietet das Inhaltsverzeichnis.

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Beitrag von Markus Schnitzler.

 Meine Blogs

Neben meiner Website betreibe ich zwei Blogs. In meinem Blog „Kein Blatt“ schreibe ich über alle möglichen Dinge, die mir in meinem Leben auffallen. Bei „Erlebnis Sprache“ geht es hingegen um sprachliche Phänomene. Hier sehen Sie auf der Website jeweils einen Ausschnitt des aktuellen Beitrags. Die vollständigen Texte sowie weitere Informationen erhalten Sie auf den verlinkten Seiten und natürlich direkt in den Blogs.

 Kein Blatt

Blog Kein BlattBlog Kein Blatt

Kein Blatt

Die Vergangenheit bleibt gegenwärtig

27.01.2017 00:32

Heute ist wieder der 27. Januar, der Tag, an dem sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau jährt. Dieses Ereignis liegt nun 72 Jahre zurück und dennoch ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, wie er offiziell heißt, in diesem Jahr so wichtig wie selten zuvor.

Schließlich leben wir in einer Zeit, in der die Welt ins Wanken gerät. Rechtsextreme Politiker hetzen gegen das Gedenken an den Holocaust, statt die Verbrechen der Nationalsozialisten als das zu bezeichnen, was sie wirklich sind, nämlich Verbrechen, die die menschliche Vorstellungskraft durch ihre unfassbare Grausamkeit überfordert haben. Hitler missbrauchte damals eine instabile politische Lage und eine verunsicherte Bevölkerung, um seine Schreckensherrschaft aufzubauen. Aus der Diskriminierung und Ausgrenzung bestimmter Gruppen entwickelten sich der Zweite Weltkrieg und der Holocaust. Millionen Menschen verloren ihr Leben auf grausamste Weise.

Jeder weiß mehr oder weniger genau, was damals passierte. Wir lernen es in der Schule und es gibt zahllose Möglichkeiten, sich jeden Tag mit dieser dunklen Vergangenheit zu beschäftigen. Viele Bücher wurden geschrieben über die Ereignisse, über die Opfer, über die Täter, über die Ursachen, über die Folgen. Es gibt Eindrücke von Menschen, die das Grauen selbst erlebt haben, in Form von Tagebüchern, Augenzeugenberichten und schriftlich festgehaltenen Erinnerungen. Das Thema wurde aus verschiedenen Perspektiven in vielen Dokumentar- und Spielfilmen dargestellt. Anne Frank und viele andere Opfer, Viktor Frankl, Eva Schloss, Władysław Szpilman und viele andere Holocaust-Überlebende, Sophie Scholl, Georg Elser und andere Widerstandskämpfer, Oskar Schindler, Witold Pilecki stehen stellvertretend für das, was in der NS-Zeit geschehen ist. Niemand kann heutzutage sagen, dass er keine Ahnung von diesem Teil der Vergangenheit hat. Die Fakten sind jederzeit leicht zugänglich.

image

Sklavenarbeiter im KZ Buchenwald bei der Befreiung kurz nach der Befreiung des Lagers
Foto: Private H. Miller (Army), Public Domain, Wikimedia Commons

Die Geschichten sind schockierend und traurig, die Filme wirken intensiv und es gibt viele drastische, grausame Bilder wie das oben gezeigte. Ich habe dieses berühmte Foto bewusst ausgewählt, gerade weil der Anblick unerträglich ist. Wir müssen uns ständig daran erinnern und vor Augen führen, wie grausam der Krieg und die Verbrechen gegen die Menschlichkeit damals waren. Vor allem müssen wir uns bewusst sein, wie es damals zu diesen Grausamkeiten kam. Der Holocaust kam nicht plötzlich.

Dieses Wissen und dieses Bewusstsein sind zusammen das beste Mittel gegen neue, aufstrebende Formen von Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Wer sich seriös mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs, der Judenverfolgung, des Holocaust und der massenhaften Vernichtung unschuldiger Menschen beschäftigt hat, ist immun gegen böse Parolen. Die Juden und andere von den Nazis gequälte und zerstörte Menschen waren damals so unschuldig wie es heute die Flüchtlinge, Ausländer oder andere Minderheiten sind.

Die Vergangenheit bleibt gegenwärtig, auch 72 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz.

Kein Blatt

Die Vergangenheit bleibt gegenwärtig

27.01.2017 00:32

Heute ist wieder der 27. Januar, der Tag, an dem sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau jährt. Dieses Ereignis liegt nun 72 Jahre zurück und dennoch ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, wie er offiziell heißt, in diesem Jahr so wichtig wie selten zuvor.

Schließlich leben wir in einer Zeit, in der die Welt ins Wanken gerät. Rechtsextreme Politiker hetzen gegen das Gedenken an den Holocaust, statt die Verbrechen der Nationalsozialisten als das zu bezeichnen, was sie wirklich sind, nämlich Verbrechen, die die menschliche Vorstellungskraft durch ihre unfassbare Grausamkeit überfordert haben. Hitler missbrauchte damals eine instabile politische Lage und eine verunsicherte Bevölkerung, um seine Schreckensherrschaft aufzubauen. Aus der Diskriminierung und Ausgrenzung bestimmter Gruppen entwickelten sich der Zweite Weltkrieg und der Holocaust. Millionen Menschen verloren ihr Leben auf grausamste Weise.

Jeder weiß mehr oder weniger genau, was damals passierte. Wir lernen es in der Schule und es gibt zahllose Möglichkeiten, sich jeden Tag mit dieser dunklen Vergangenheit zu beschäftigen. Viele Bücher wurden geschrieben über die Ereignisse, über die Opfer, über die Täter, über die Ursachen, über die Folgen. Es gibt Eindrücke von Menschen, die das Grauen selbst erlebt haben, in Form von Tagebüchern, Augenzeugenberichten und schriftlich festgehaltenen Erinnerungen. Das Thema wurde aus verschiedenen Perspektiven in vielen Dokumentar- und Spielfilmen dargestellt. Anne Frank und viele andere Opfer, Viktor Frankl, Eva Schloss, Władysław Szpilman und viele andere Holocaust-Überlebende, Sophie Scholl, Georg Elser und andere Widerstandskämpfer, Oskar Schindler, Witold Pilecki stehen stellvertretend für das, was in der NS-Zeit geschehen ist. Niemand kann heutzutage sagen, dass er keine Ahnung von diesem Teil der Vergangenheit hat. Die Fakten sind jederzeit leicht zugänglich.

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Sklavenarbeiter im KZ Buchenwald bei der Befreiung kurz nach der Befreiung des Lagers
Foto: Private H. Miller (Army), Public Domain, Wikimedia Commons

Die Geschichten sind schockierend und traurig, die Filme wirken intensiv und es gibt viele drastische, grausame Bilder wie das oben gezeigte. Ich habe dieses berühmte Foto bewusst ausgewählt, gerade weil der Anblick unerträglich ist. Wir müssen uns ständig daran erinnern und vor Augen führen, wie grausam der Krieg und die Verbrechen gegen die Menschlichkeit damals waren. Vor allem müssen wir uns bewusst sein, wie es damals zu diesen Grausamkeiten kam. Der Holocaust kam nicht plötzlich.

Dieses Wissen und dieses Bewusstsein sind zusammen das beste Mittel gegen neue, aufstrebende Formen von Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Wer sich seriös mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs, der Judenverfolgung, des Holocaust und der massenhaften Vernichtung unschuldiger Menschen beschäftigt hat, ist immun gegen böse Parolen. Die Juden und andere von den Nazis gequälte und zerstörte Menschen waren damals so unschuldig wie es heute die Flüchtlinge, Ausländer oder andere Minderheiten sind.

Die Vergangenheit bleibt gegenwärtig, auch 72 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz.

Quelle: http://www.kein-blatt.de/rss

 Erlebnis Sprache

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Erlebnis Sprache

Ein kleines Wort bedroht den Genitiv

15.09.2016 23:16

Wer kennt noch den Genitiv? Viele Mitarbeiter beim Fernsehen offensichtlich nicht mehr. Denn der korrekte Gebrauch dieser grammatischen Form wird von einem kleinen Wort bedroht. Dieses kleine Wort heißt „von“.

In den vergangenen Tagen habe ich mehrere Shows und Magazine im Fernsehen verfolgt. Regelmäßig wurden dabei die Eltern oder andere Verwandte einer Person gezeigt, die in der Sendung auftrat. Interessant war dabei aus sprachlicher Sicht der Blick auf die Bauchbinden. Auf den Bauchbinden stand unter dem jeweiligen Namen „Mutter von Sophie“, „Eltern von Maximilian“ (In den Beispielen verwende ich die beliebtesten Vornamen des vergangenen Jahres.) oder Ähnliches. Das betrifft nicht eine, sondern mehrere voneinander unabhängige Sendungen.

In der Schule habe ich andere Regeln gelernt. Demnach bezeichnet man den weiblichen Elternteil des Mädchens als „Sophies Mutter“ und die direkten Vorfahren des Jungen als „Maximilians Eltern“. Vorname + Genitiv-s + Substantiv. Eigentlich ganz einfach, oder? Es ist keinesfalls komplizierter als die Form, die im Fernsehen zu sehen war. Man spart demgegenüber sogar ein Wort; der Ausdruck wird kürzer und passt besser zu einer begrenzten Zeichenzahl wie in der Bauchbinde.

Gute Frage!

Foto: Flickr, Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Ausnahmen gelten nur in wenigen Fällen, vor allem wenn es um eine unbestimmte Menge geht. Eine Liste von Vornamen enthält eine unbestimmte Menge dieser sprachlichen Einheiten. Die Liste der zehn beliebtesten Vornamen ist hingegen klar begrenzt. Apropos Zahlwörter: Da greift auch eine Ausnahme, vor allem bei Zahlen, die größer als drei sind, zum Beispiel bei der Mutter von vier Kindern.

Aber woher kommt dann diese sprachliche Schwäche bei den Fernsehmitarbeitern? Sind sie zu schlecht ausgebildet? Haben sie vergessen, was sie in der Schule gelernt haben? Da kann man nur spekulieren. Eine Erklärung, die beim Verfall der deutschen Sprache oft angeführt wird, scheidet in diesem Fall allerdings aus. An der Verbreitung der englischen Sprache, also einem grammatischen Anglizismus kann es nicht liegen. Die Englischsprecher benutzen zwar meistens statt des Genitivs eine Konstruktion mit „of“, also beispielsweise „the colour of love“, aber gerade beim possessiven Genitiv, also bei Personen verwenden sie eine ähnliche Konstruktionen wie wir in der deutschen Sprache: „Mary’s mother“, „Peter’s parents“. Deshalb bezeichnet man diese Form übrigens auch als sächsischen Genitiv.

Umgangssprachlich und in Dialekten sind natürlich jederzeit viele Varianten möglich. In meiner Heimat kennen wir als Eigenart des kölschen Dialekts beispielsweise den Wemsing-Genitiv (Ich spare mir an dieser Stelle eine Erklärung und verweise auf den verlinkten Artikel.). Aber Mitarbeiter von deutschlandweit ausgestrahlten TV-Sendungen sollten sich sprachlich schon an die allgemeinen Regeln der deutschen Sprache halten. Vielleicht erinnern wir uns einfach auch mal an die Zeiten, in denen wir Grimms Märchen oder „Des Kaisers neue Kleider“ gelesen haben.

Erlebnis Sprache

Ein kleines Wort bedroht den Genitiv

15.09.2016 23:16

Wer kennt noch den Genitiv? Viele Mitarbeiter beim Fernsehen offensichtlich nicht mehr. Denn der korrekte Gebrauch dieser grammatischen Form wird von einem kleinen Wort bedroht. Dieses kleine Wort heißt „von“.

In den vergangenen Tagen habe ich mehrere Shows und Magazine im Fernsehen verfolgt. Regelmäßig wurden dabei die Eltern oder andere Verwandte einer Person gezeigt, die in der Sendung auftrat. Interessant war dabei aus sprachlicher Sicht der Blick auf die Bauchbinden. Auf den Bauchbinden stand unter dem jeweiligen Namen „Mutter von Sophie“, „Eltern von Maximilian“ (In den Beispielen verwende ich die beliebtesten Vornamen des vergangenen Jahres.) oder Ähnliches. Das betrifft nicht eine, sondern mehrere voneinander unabhängige Sendungen.

In der Schule habe ich andere Regeln gelernt. Demnach bezeichnet man den weiblichen Elternteil des Mädchens als „Sophies Mutter“ und die direkten Vorfahren des Jungen als „Maximilians Eltern“. Vorname + Genitiv-s + Substantiv. Eigentlich ganz einfach, oder? Es ist keinesfalls komplizierter als die Form, die im Fernsehen zu sehen war. Man spart demgegenüber sogar ein Wort; der Ausdruck wird kürzer und passt besser zu einer begrenzten Zeichenzahl wie in der Bauchbinde.

Gute Frage!

Foto: Flickr, Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Ausnahmen gelten nur in wenigen Fällen, vor allem wenn es um eine unbestimmte Menge geht. Eine Liste von Vornamen enthält eine unbestimmte Menge dieser sprachlichen Einheiten. Die Liste der zehn beliebtesten Vornamen ist hingegen klar begrenzt. Apropos Zahlwörter: Da greift auch eine Ausnahme, vor allem bei Zahlen, die größer als drei sind, zum Beispiel bei der Mutter von vier Kindern.

Aber woher kommt dann diese sprachliche Schwäche bei den Fernsehmitarbeitern? Sind sie zu schlecht ausgebildet? Haben sie vergessen, was sie in der Schule gelernt haben? Da kann man nur spekulieren. Eine Erklärung, die beim Verfall der deutschen Sprache oft angeführt wird, scheidet in diesem Fall allerdings aus. An der Verbreitung der englischen Sprache, also einem grammatischen Anglizismus kann es nicht liegen. Die Englischsprecher benutzen zwar meistens statt des Genitivs eine Konstruktion mit „of“, also beispielsweise „the colour of love“, aber gerade beim possessiven Genitiv, also bei Personen verwenden sie eine ähnliche Konstruktionen wie wir in der deutschen Sprache: „Mary’s mother“, „Peter’s parents“. Deshalb bezeichnet man diese Form übrigens auch als sächsischen Genitiv.

Umgangssprachlich und in Dialekten sind natürlich jederzeit viele Varianten möglich. In meiner Heimat kennen wir als Eigenart des kölschen Dialekts beispielsweise den Wemsing-Genitiv (Ich spare mir an dieser Stelle eine Erklärung und verweise auf den verlinkten Artikel.). Aber Mitarbeiter von deutschlandweit ausgestrahlten TV-Sendungen sollten sich sprachlich schon an die allgemeinen Regeln der deutschen Sprache halten. Vielleicht erinnern wir uns einfach auch mal an die Zeiten, in denen wir Grimms Märchen oder „Des Kaisers neue Kleider“ gelesen haben.

Quelle: http://www.erlebnis-sprache.de/rss

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 Stefanie Heinzmann in Leverkusen (7. November 2016)

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